VEREINSZEITUNG

Dezember/Januar 1998/1999
Jahrgang 3 - Ausgabe 6
Redaktion: Kemmerich, Karl-Heinz

Liebe Mitglieder und Freunde unseres Vereins !

Nochmals die Bitte, schreibt uns, wenn Ihr Anregungen oder Kritik habt. Die Redaktion freut sich über jede Nachricht.
Waisen - und Behinderten- Kinderhaus in Indien/FinanzsituationUnsere wichtigste Bitte an Euch alle: Auch weiterhin gebt bitte etwas für die Kinder in Indien. Sie brauchen dringend Reis und Milch. Wir wollen nicht, daß Kinder sterben müssen, nur weil nicht genug zum Essen da ist.

Zuletzt am 17.4.98 konnten wir nochmals 1.330,-- DM an Schwester Bibiana, das Home for the Destitutes, Kerala for Food and Milk überweisen. Allen Beteiligten recht, recht herzlichen Dank.

Bitte sammelt das Geld. Wir nennen Euch in Kürze neue Konten.
Das gesamte Geld, welches wir erhalten, geben wir fast ausschließlich nach Indien, die Sachspenden nach Rußland.

Allerdings zeichnet sich ab, daß wir neue Wege finden und finden müssen, um besser helfen zu können. Wir haben uns daher mit der Regierung in Verbindung gesetzt, die den überflüssigen Ausweichsitz der Regierung in Bad Neuenahr zuschütten wollen. Den Bunker selbst, mit 19 km Wegelänge können wir auch nicht gebrauchen. Wir versuchen, den Eingang bzw. Vorplatz für Lagerung, Büro und als Parkplatz /Ladeplatz für LKW’s kostenfrei zu erhalten. Ebenso erkundigen wir uns derzeit nach den Kosten für die Ausstrahlung unserer Kontonummer im n-tv. Ein Beginn ist jedoch erst wieder vor den neuen Festtagen in Dezember 99 sinnvoll. Sollte dies alles positiv verlaufen, werden wir die entstehenden Kosten allerdings von den Spenden abziehen müssen. Wir werden dann keine 100 % mehr weitergeben können. Jedoch hoffen wir, daß die Spenden so hoch sein werden, daß diese Kosten nur wenige % ausmachen. Übrigens können wir auch noch Patenschaften vergeben. Neben Fotos der eventuellen Patenkinder erhaltet Ihr in der Patenschaft auch die volle Adresse der Kinder. Mit mtl.z.B. 30,- Euro seid Ihr dabei. Die Patenschaften sind für die Kinder sehr wichtig, da damit eine Schulausbildung ermöglicht wird. Ihr gebt damit einem Kind die Zukunft. Ohne Schulbildung haben sie nur eine extrem geringe Chance.

Sammlungen von Altkleidern, Medikamenten, Babysachen, Spielzeug, Haushaltsgegenständen, Werkzeug usw. ...

Wir möchten nochmals ausdrücklich versichern, daß wir uns verpflichtet haben, alle Sachspenden zusagegemäß an die Bedürftigen zu senden. Das heißt, es wird nichts davon verkauft, eingetauscht, anderweitig verwertet oder zu anderer Verwendung weitergegeben. Seit Bestehen des alten Vereins bzw. Mai 1996 können wir immer mehr an Altkleidern, Wolldecken etc., viele Schuhe, Medikamente, Rollstühle, Kinderwagen, Brillen, Fahrräder, Babysachen etc. nach Tiraspol, Moldawien schicken. Bisher waren es garantiert über 16 Tonnen mit einem Wert von bestimmt fast 500.000 DM. (Ein Teil hiervon ging auch nach Tschernobil) Einen großen Anteil hieran haben die Besucher der PANORAMA-SAUNA in Holzweiler bei Grafschaft in Bonn, die kräftig mitsammeln. Natürlich auch den Einzelspendern von hier bis Belgien und Holland vielen Dank. Der Dank der Empfänger der Spenden gilt ihnen allen ganz besonders. Es ist schade, daß wir die Tränen der Freude in Rußland nicht übermitteln können. Wir erhalten immer wieder Dankschreiben vom Ministerium für soziale Fürsorge/ Psychoneurologisches Internat in Tiraspol, von denen wir hier einen kopieren und zwei Übersetzungen veröffentlichen.

Deine Zukunft

Alle Menschen streben nur einem einzigen Ziel entgegen, seit allen Zeiten und auch in Zukunft,

auch DU und ich, der Ewigkeit, die nach unserem kurzen Erdenleben auf uns wartet.

Es gibt viel zwischen Himmel und Erde, das wir nicht kennen. Das heißt aber nicht, daß diese Dinge nicht existieren. Kennst Du Mikrochips in- und auswendig ? wahrscheinlich nicht. Und doch gibt es sie. Alle Computer funktionieren damit. Siehst Du das Magnetfeld auf der Erde ? Wohl kaum. Und doch ist es da. Ohne den Magnetismus würde kein Auto laufen, keine Glühbirne leuchten, kein Radio funktionieren und die Flugzeuge vom Himmel fallen. Die Ewigkeit ist sehr lang und wir sollten uns vorbereiten.Das Leben in der Ewigkeit kann vom Licht oder der Finsternis bestimmt sein. Hier und jetzt entscheidest Du über Deine Zukunft. Wie wir unser Haus bauen, so leben wir. Ob Liebe oder Haß in uns regieren, wirkt sich auf die Ewigkeit aus. Es geht nicht alles glatt im Leben und daher brauchen wir Gott. Er hat uns geschaffen und Liebe und Haß zugelassen, damit wir uns frei entscheiden können. Irgendwann vielleicht vor 2.000 Jahren wurde die Verbindung zu Gott durch zu viel Haß unterbrochen. Darum schickte Gott Jesus, der für alle Menschen starb um die Verbindung zu Gott wiederherzustellen. Ich wünsche uns allen, daß wir uns richtig für die Ewigkeit entscheiden.

Erstaunliches

Wie in der letzten Ausgabe dieser Zeitung erwähnt, möchten wir nochmals auf die Schöpfung Gottes eingehen: So viele, auch von Wissenschaftlern bestaunte und unverständliche Dinge sind in der Natur vorhanden, daß doch jeder wach werden müßte.
Womit soll ich anfangen ? a)mit einem Elektromotor, der so klein ist, daß man ihn nicht sehen kann ? b) mit einem Flugzeug, das nur ca.150 Gramm wiegt, obwohl 3 Meter Flügelspannweite ? c) mit einer Miniaturpumpe, die bis 760 mal/Sekunde pumpt ? d) mit einem Werkzeugmaterial, das eine Reißlänge von 31 km hat, das heißt, ein Draht daraus, waagerecht montiert, könnte 31 km lang sein, bevor er vom eigenen Gewicht zerreißt ? e) oder nur der Erklärung, warum Fische bei hohen Minustemperaturen nicht einfrieren - denn warmes Wasser ist leichter, steigt nach oben – kaltes fällt nach unten ? f) über lebendige Sonarsysteme (Echolote) die mit 50Hz arbeiten und eine Verständigung über 100 km Distanz ermöglichen sowie passenden Stereo-Seismographen ? g) welche normalen Kühe 200 Liter Milch pro Tag geben? h) in welchem Land Tiere als Laternen benutzt werden ? i) Welche Glühlampe genau 100,00 % der zugeführten Energie in Licht umwandelt ? j) Welches Lebewesen Lichtblitze von genau 5,7 Sekunden Abstand aussendet, die mit je 2,1 Sekunden Abstand erwidert werden ? k) oder kennt ihr den chemischen Aufbau der Luziferase ? l) kennt ihr blitzende Bäume ? m) Jeder von uns benutzt optische Geräte, deren Präzision in jeder Beziehung von keiner Maschine hergestellt werden kann und die wohl nie erreicht wird. n) Schafft ihr auch 250.000 Liegestützen in 88 Stunden bei 51km/h ? So könnte ich fortfahren, möchte aber noch Stoff für die nächsten Ausgaben dieser Zeitung lassen.

Mißstände

In der heutigen Zeit will uns Gott wieder auf einige Mißstände aufmerksam machen. Genau wie beim Untergang der Titaic sind viele Menschen überheblich geworden durch die Fortschritte der Technik. Bei Unglücken wie dem des ICE waren die beteiligten Techniker und Ingenieure zu sicher, daß sich solche Unfälle nicht ereignen können. Die genaue Zahl von 100 der Todesopfer weist auf Gott. Aber auch ohne Todesopfer meldet sich Gott. In der Nacht zum 22.6.98 läuteten in Essen-Kettwig eine halbe Stunde lang die Glocken, weil durch einen Blitzeinschlag die Elektronik außer Funktion gesetzt wurde. Warum läßt Gott solche Unglücke wie das des ICE zu ? Wir sollten versuchen, zu verstehen, wenn die Glocken läuten und beten, daß der Herr uns mit Unglücken verschont.
Ist es nicht nachdenkenswert, wenn wegen100 Toten ..zig Trauerreden und Fernsehansprachen gehalten werden und in ganz Deutschland Fahnen auf Halbmast gehen, während in der gleichen Zeit - gerade mit dem ICE innerhalb weniger Stunden zu erreichen - , hunderte im ehemaligen Jugoslawien vertrieben , getötet werden, das Land verwüstet wird und sich kaum jemand darum kümmert, ganz zu schweigen von den anderen bekannten Kriegsschauplätzen Afghanistan etc. und den bekannten Hungergebieten in Afrika, Indien, Südamerika usw. und dann noch in Indien und Pakistan Atombomben getestet werden, bei dem wiederum in anderen Gebieten Menschen durch Erdbeben sterben. Sollte nicht gerade unsere Wohlstandsregierung hier versuchen, stärker Einfluß zu nehmen oder wenigstens ihre, das heißt unsere Meinung stärker zum Ausdruck bringen ?

Übrigens auch schon beim Untergang des Segelschulschiffes Pamir, durch das Verrutschen von Ballastgetreide, dessen Schwesterschiff Passat oftmals im Hafen von Lübeck zu bewundern ist, wurden bekanntlich nur wenige Schiffbrüchige gerettet. Sie berichteten, daß es nach der langen Zeit des Wartens auf See ein starkes Gewitter gab, vor dessen rabenschwarzer Wolke sich ein wunderschöner Regenbogen formte, dem Zeichen Gottes zu seiner Zusage gegenüber den Menschen, wo aus diesem Regenbogen dann das rettende Schiff kam, um die Überlebenden zu bergen.
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