SPENDEN FÜR KINDER IN RUßLAND
Wegen den zu hohen Transportkosten und zu geringen Geldeingängen haben wir leider ab sofort die Transporte nach Rußland einstellen müssen.

Die Transporte können nur dann wieder aufgenommen werden, wenn mit den Sachspenden auch genügend Geld für Diesel, Versicherung und Nebenkosten gespendet wird. Bitte unterstützen Sie uns!
TIRASPOL / MOLDAWIEN

Nur unzureichend sind die Bewohner im Land der ehemaligen UDSSR mit Nahrung und Medikamenten vesorgt. Moldawien hat sich seit dem Verfall zum Armenhaus der GUS entwickelt. Besonders die Schwächsten und Ärmsten sind an den Abgrund der Gesellschaft gedrängt worden. In diesem Fall sind es besonders die Kinder und Alten in den Waisenhäusern und Behindertenheimen. Sie werden von niemandem vermißt, weshalb auch niemand protestiert. Der Zustand der Heime war so katastrophal, daß er jeder Beschreibung spottet. Die sanitären Anlagen stanken zum Himmel. Unzählige medizinische Geräte haben wir bereits dort hingebracht und fehlen noch immer. In den von uns betreuten Heimen ist die Sterblichkeitsrate von über 30% auf fast 0 gesunken. Doch aus der Umgebung von Tiraspol erreichen uns Notrufe vieler anderer Heime, bei deren Besuch den Mitarbeitern der Fahrteams, Alexander Stoll, Willi Ewert, Espelkamp u. Gifhorn und andere Schaudern überlief. Man muß nicht nur mit Brechreiz kämpfen sondern auch mit Zorn und Tränen. Es liegen z.B. im Freien zerfetzte, dreckige, entsetzlich stinkende Gegenstände herum, die sich Matratzen nennen. Sie werden gelüftet für die nächste Nacht, wenn sie wieder benäßt und verkotet werden. Große, dunkle und leere Räume, Spielzimmer genannt, bevölkern unterernährte, teils kranke und in Lumpen gehüllte Kinder. Ihre Blicke sind teilnahmslos bis aggressiv und sie warten auf das nächste große Ereignis in ihrem Leben - die Fütterung. Essen ist es kaum nennen, die Wassersuppe und das, was wir kaum herunterbekommen würden. Diese Kinder, die an der Misere keine Schuld haben, müssen den schwersten Teil tragen. Unser Ziel, den Kindern und in den strengen Wintern frierenden Alten zu helfen, können wir nur mit I H R E R Hilfe erreichen. Wir danken Ihnen allen im Namen der Empfänger für die bisherige Hilfe, bitten aber, diese nicht versiegen zu lassen.

Gesammelt wird speziell für Moldawien, Psychoneurologisches Internat, ul. Gwardejskaja Nr.9 und Klinik für Veteranen in Tiraspol, Neu- und Altkleidung, Schuhe, Bettwäsche, Decken, Brillen, Wäsche und Haushaltgegenstände für die Heimbewohner sowie Medikamente, ärztliche Geräte wie EKG-Geräte, Sauerstoffgeräte, Geräte für Zahnmedizin und medizinische Versorgung, Krücken, Rollstühle, aber auch für die Bewohner der Stadt und der umliegenden Dörfer Kleidung wie vor, aber auch Fahrräder, Werkzeug für Renovierungen, Wand- und Holzfarben, Küchen- und Heimwerkerbedarf , Spielzeug, Schulbedarf, Hygieneartikel und Reinigungsmittel etc.
Für Kinder und die alten Menschen sind nur wenige Rollstühle vorhanden. Dafür gibt es viele Behinderte. Sie helfen sich, in dem sie sich auf Skateboards setzen und per Hand abstoßen. So rollen sie über die teils schlammigen Wege. Für den Normalverbraucher sind Fahrräder lebensnotwendig. Nur so können viele Menschen zur Arbeit kommen. Autos gibt es im allgemeinen nur für die Industrie, die Landwirtschaft, den Handel, die Versorgung und öffentliche Stellen.
Adressen in Moldawien:
Seit 1996 konnten wir Kleidung und Gegenstände im Neuwert von etwa 1/2 Million DM nach Rußland liefern. An dieser Stelle nochmals vielen Dank den vielen Spendern wie auch Frau Klier, Bürgermeisterin von Langenfeld bei Mayen, wo wir aus dem ehemaligen Kloster über 100 Sätze Bettwäsche, Handtücher und Dergleichen abholen durften. Die Transporte erfolgten meist mit LKW's die von hiesigen, örtlichen, privaten Firmen, dem THW oder Roten Kreuz kostenlos für die Zeit der Überbringung zur Verfügung gestellt wurden. Dabei danken wir besonders auch der Firma S+C Lindlar-Kaiseau für die LKW-Spende. Bisher wirkten wir betreffs Rußland mit der Aktionsgemeinschaft "Moldawiens Heime in Not" in Espelkamp, wo in der alten Waldschule ein Zwischenlager für Sachspenden besteht, sowie mit der Aktion der Freikirchlichen Gemeinden in Gummersbach zusammen, sind aber dabei uns abzukoppeln, da auch viele andere Bedürftige unsere Hilfe erbitten.

Wir haben uns verpflichtet, keine Sachen zu verkaufen oder zu verwerten. Alle Sachspenden werden garantiert zu den Bedürftigen gebracht. Bitte geben Sie uns daher aber auch gute Sachen. Wir wollen die Bedürftigen nicht beleidigen. Abgelaufene Medikamente hingegen sind kein Problem. Es sind genug Ärzte da, die aussortieren können. Nicht verwendbares Material nehmen wir dann auf den Rücktransporten wieder mit.

Der teuerste Faktor unserer Arbeiten sind die Transporte. Wir benötigen weiterhin Geld für Kraftstoffe, Versicherungen, Lebensmittel und Nebenkosten.

Bei Überweisungen von Spendengeldern für Rußland bitten wir dies zu vermerken. Bitte verlangen Sie auch eine Spendenbescheinigung, da es vorgekommen ist, daß Ihre Spende, von einem deutschen Bankinstitut als Überweisung zu unserem Konto aufgegeben, nicht angekommen ist.
Übersetzung aus der russischen Sprache
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Spenden für die Ärmsten e.V.